Alles wirkliche Leben ist Begegnung

Martin Buber

Freitag, 7.Oktober, 19 Uhr, Professor Andreas Heller im Campus Rheinfelden:

„Suizidassistenz? Warum wir eine solidarische Gesellschaft brauchen!“

Seit 30 Jahren betreut die Ambulante Hospizgruppe Dreiländereck auch in Rheinfelden Sterbende und ihre Angehörige, Trauernde und schwerkranke Menschen. Gegründet wurde die Gruppe im November 1992. Im Jubiläumsjahr der Gruppe hat sie eine Reihe von Veranstaltungen in ihrem Wirkungsbereich zwischen Weil am Rhein und Schwörstadt organisiert. Mit Professor Andreas Heller wurde eine internationale Koryphäe für den Bereich Palliative Care eingeladen. Am Freitag, den 7. Oktober wird der erste Professor auf dem europaweit ersten Lehrstuhl Palliative Care und Organisationsethik um 19 Uhr einen Vortrag im Campus Rheinfelden (Jahnstraße 1a – Parkplätze vorhanden) halten zu dem aktuell kontrovers diskutierten Thema „Suizidassistenz“. Der Untertitel „Warum wir eine solidarische Gesellschaft brauchen“ meint das ethische Spektrum der Diskussion um Lebenserhaltung und Persönlichkeitsschutz.

Andreas Heller hat Theologie, Philosophie, Soziologie, Neuere Deutsche Literaturwissenschaft sowie Gesundheits- und Pflegewissenschaften studiert und wurde 2007 als Professor auf den europaweit ersten Lehrstuhl Palliative Care und Organsiations-Ethik der Alpen Adria Universität Klagenfurt/Wien/Graz berufen. Er gibt die Zeitschrift Palliative Praxis heraus, ist Beiratsmitglied der Robert Bosch Stiftung zum Schwerpunkt Hospiz und Palliative Care, wissenschaftlicher Beirat des Deutschen Hospiz- und Palliativverbandes, gehört dem Stiftungsrat des Deutschen Hospiz- und PalliativVerbandes e.V. (DHPV) an und ist unter anderem als Berater in Führungsgremien der Caritas und der Diakonie in Deutschland und Österreich sowie verschiedener Krankenhausgesellschaften tätig. Gemeinsam mit Reimer Gronemeyer hat er jüngst das Buch „In Ruhe sterben“ publiziert.

Die Ambulante Hospizgruppe erhebt kein Eintrittsgeld, sondern bittet um eine Spende nach dem Vortrag. Am Samstag, den 8. Oktober, gibt Andreas Heller im Campus ein Tagesseminar für die Aktiven der AHG Dreiländereck, benachbarte Hospizgruppen und Menschen aus pflegenden Berufen..

Andreas Heller

Ambulante Hospizgruppe Dreiländereck bietet neue Trauergruppe an
Anmeldungen bis 15. September 2022 erbeten

Die Ambulante Hospizgruppe Dreiländereck, die Sterbe- und Trauerbegleitungen für Menschen in den drei Großen Kreisstädten und Umgebung anbietet, richtet sich mit einem aktuellen Angebot speziell an Trauernde, die den Verlust eines erwachsenen Menschen beklagen und die ab Mitte Oktober in regelmäßigen Gruppen-Treffen Unterstützung finden können. Die Gründe für eine Teilnahme sind besonders während und nach der Pandemie-Zeit noch vielfältiger als ohnehin schon. Unter Berücksichtigung der dann geltenden Regeln bezüglich der Corona Pandemie begleiten zwei ausgebildete Trauerbegleiterinnen Kleingruppen mit jeweils vier Personen.

Damit sich die Interessierten in den Räumlichkeiten der Ambulanten Hospizgruppe wohlfühlen, laden die Trauerbegleiterinnen Waltraud Bernhardt und Irène Passlick vor dem offiziellen Beginn jede(n) Einzelne(n) zu einem Vorgespräch in die „Wirkstatt“ der Gruppe ein. Deshalb ist eine frühzeitige telefonische Anmeldung erwünscht.

Die Gruppentreffen finden montags zu festgelegten Zeiten im Abstand von zwei bis vier Wochen über einen Zeitraum von etwa acht Monaten statt. Aus langjähriger Erfahrung wissen die Trauerbegleiterinnen, dass es etwas Mut braucht, den Kontakt aufzunehmen und sich auch auf andere Menschen und deren Trauer einzulassen. Die Erfahrungen zeigen aber, dass man sich in der Gruppe gegenseitig stützen und die unterschiedlichen Aspekte jeder einzelnen Trauer wahrnehmen kann – ein hilfreicher Prozess für jeden Betroffenen.

Neben den Trauergruppen sind Trauereinzelbegleitungen wie bisher jederzeit möglich. Auch dabei wird die Einhaltung der angeordneten Hygiene-Regeln befolgt. Telefonische Anmeldungen bis zum 15. September 2022 bei den Koordinatorinnen Silvia Böheim, Erna Erbe und Eva-Maria Neumann unter Telefon 07621 579 1042.
Weitere Informationen unter www.hospizambulant.de

Waltraud Bernhardt und Irene Paßlick

Annett Kuhr

Annett Kuhr: “Nur ein Katzensprung”

Freitag, 1. Juli, 19 Uhr, Evangelische Kirche Alt-Weil

Ein Konzertabend über den Tod und das Leben: „Ihre Stimme gleicht einer Umarmung“ schrieb der RheinMain- Anzeiger nach einem Auftritt im Mainzer Unterhaus. Doch es wäre nur die halbe Wahrheit, würde man Annett Kuhr auf die Besonderheit ihres samtenen Timbres beschränken. Geschliffene Texte und Gitarren-Arrangements tragen ihren Teil ebenso bei wie die natürliche Ausstrahlung der mehrfach ausgezeichneten Liedermacherin. In “Nur ein Katzensprung” mischt Annett Kuhr Chansons über menschliche Beziehungen und Alltagsszenen mit Liedern über den Tod – und eröffnet dabei überraschende Perspektiven auf das Leben.
Eintritt frei /Kollekte

www.annettkuhr.de

Mitgliederversammlung 2022

Einladung zur Mitgliederversammlung

Die Rahmenbedingungen für eine Mitgliederversammlung sind schon fast wieder normal – aber der Anlass erhält noch einen zusätzlichen Reiz, da wir in diesem Jahr unser 30jähriges Jubiläum feiern: 28 Jahre lang als Ambulante Hospizgruppe Grenzach-Wyhlen und seit 2020 als Ambulante Hospizgruppe Dreiländereck. Sehr gerne möchte ich Sie einladen zur Mitgliederversammlung

am Freitag, den 3. Juni um 18 Uhr im Haus der Begegnung in Grenzach-Wyhlen (Scheffelstraße 3)

Im Mittelpunkt stehen Rückblick und Ausblick während einer ungewöhnlichen Zeit, bei der unsere Angebote der Sterbe- und Trauerbegleitung genauso gefragt waren wie vor der Corona-Pandemie.

Wir dürfen in diesem Jahr wieder einen Umtrunk nach der Sitzung anbieten und freuen uns auf die Gespräche mit Ihnen. Musikalisch umrahmt wird die Versammlung von zwei Musikerinnen, die aus der Ukraine geflüchtet si

Tagesordnung

Musikalische Einstimmung (Olena Vishnevska/Cello und Olesia Osinna (Klavier)

Begrüßung
Grußworte
Totengedenken
Musik
Kassenbericht
Bericht der Kassenprüfer
Tätigkeitsbericht 2021
Wahl eines/einer Tagespräsidenten/in
Entlastung des Vorstands
Neuwahlen
Vorschau 2022
Verschiedenes
Musik

Einladung der Ambulanten Hospizgruppe Dreiländereck (Sonntag, 14.11.2021, 17 Uhr)

Novemberlicht – eine klangpoetische Reise in der Ötlinger Kirche St. Gallus

Der Klangkünstler und Musiktherapeut Martin Kutterer und der Rezitator und Flötist Tonio Paßlick arbeiten gerne an der Verschmelzung von Sprache und Musik. Die beiden Musiker und Erzähler entführen am Sonntag, den 14.November um 17 Uhr in der evangelischen St. Gallus-Kirche in Ötlingen unter dem Titel „Novemberlicht“ in poetische, lyrische, klangliche Welten, die sich mit Übergängen befassen, mit Vergänglichkeit und der mystischen Wirkung eines diffuser werdenden Lichts. In der Natur genauso wie im Empfinden von Menschen, die Veränderungen und Vergänglichkeit erleben. Gedichte und Texte werden kombiniert mit einer Klangcollage, die Instrumente mancher Erdteile und Kulturen umfasst: Kalimba, Hang, Flöte, Gong oder Fujara.

Der Gestalt-und Musiktherapeut Martin Kutterer war bis 2019 Professor an der Hochschule der Künste in Bern. Die Faszination für außereuropäische Musik und Rhythmik führten ihn nach dem Studium an der Musikuniversität in Wien zu Ausbildungen bei Dudu Tucci und Reinhard Flatischer. Im Rahmen seiner Professur an der HKB in Bern leitete er mit Studierenden zahlreiche interdisziplinäre Projekte und Performances.

Gemeinsam mit dem Musiker und Rezitator Tonio Paßlick hat Kutterer schon eine Reihe von Projekten erarbeitet (Unter dem Ahnenbaum, Wasser des Lebens, Raunächte…). Paßlick hatte vor 25 Jahren die Gruppe der Weiler Erzähler gegründet und für die Landesgartenschau Grün 99 einen “Märchenwald” nach psychologischen Gesichtspunkten konzipiert. Der langjährige Kulturamtsleiter der Stadt Weil am Rhein ist als Musiker mit den Barock-Ensembles Musica Antiqua Basel und Willa Musica und anderen Formationen gleichzeitig ein begeisterter Rezitator. Das Erzähl-Konzert ist eine Benefizveranstaltung der Ambulanten Hospizgruppe Dreiländereck.

„Paßlick ist in der Rolle des Märchenerzählers zu erleben, der intensiv in den Bann zieht“ schrieb eine Zeitung nach dem ähnlich konzipierten Projekt „Unter dem Ahnenbaum“. „Untermalt von Kutterers Klang-Collagen mit Instrumenten aus aller Welt schöpft er tief aus dem Fundus eines Weltwissens, das Menschen aller Kulturen verbindet. Archaische Symbole sprechen eine universelle Sprache. Es ist die Sprache der Hoffnung, der Transformation, die keine Endlichkeit kennt. Das Reich der Klänge und die epischen Erzählungen berichten davon, wie der Tod in die Welt kam, wie die „Angst vor dem Fliegen“ überwunden werden kann und wie wichtig dabei ein vertrauensvolles Loslassen ist. Und so vermitteln Paßlick und Kutterer mehr als nur Worte und Klänge…“

​Der Eintritt ist frei (Kollekte)

Reservierungen unter info@hospizambulant.de . Es gelten die aktuellen 3G-Vorschriften.

Wir danken der Evangelischen Kirchengemeinde Ötlingen und Walter Huber (Technik).

Letzte Lieder solo: Stefan Weiller
mit multimedialem Programm im Hebelsaal

Von welchem Lied werden Sie am Ende Ihres Lebens sagen: Das war mein Lied? Stefan Weiller ist mit dieser Frage über Jahre hinweg zu sterbenden Menschen gegangen. Der Autor hat vielfältige Eindrücke, Inspirationen und Musiken aufgespürt – und hat dabei auch tief in sich selbst hineingeblickt. Aus den äußeren Impulsen und inneren Einsichten ist sein Buch „Letzte Lieder“ entstanden. Unter dem gleichen Titel bietet Stefan Weiller ein Live-Erzählprogramm mit Musikgeschichten aus seinem Buch und Hörbuch „Letzte Lieder“ an. Die Ambulante Hospizgruppe Dreiländereck hat ihn eingeladen, sein Programm am Sonntag, den 10. Oktober um 18 Uhr im Hebelsaal des Museums am Burghof in Lörrach vorzustellen – aus Anlass des Welthospiztages am 9. Oktober.

Weillers anrührenden und humorvollen Geschichten lassen Bilder im Kopf der Zuhörer entstehen. Je nach technischer Voraussetzung vor Ort können Bilder, Musik und Videos eingespielt werden. Ein heiter-melancholischer Abend über das Sterben und die interessante Frage, was am Ende wichtig ist.

Das Programm dauert rund 90 Minuten, anschließend besteht die Möglichkeit zur Publikumsdiskussion. Letzte Lieder ist für alle Menschen geeignet, die sich in einem unterhaltsamen und tiefgründigen Programm den Fragen des Lebens, Sterbens und der Musik widmen wollen.

Reservierungen können erfolgen unter info@hospizambulant.de der Eintritt ist frei. Die Ambulante Hospizgruppe Dreiländereck (www.hospizambulant.de) bietet Sterbe- und Trauerbegleitungen in Lörrach, Weil am Rhein und Rheinfelden sowie in der Region zwischen Eimeldingen und Schwörstadt an.

Stefan Weiller

Ambulante Hospizgruppe Dreiländereck bietet neue Trauergruppe an
Anmeldungen bis Anfang September erbeten

Die Ambulante Hospizgruppe Dreiländereck, die Sterbe- und Trauerbegleitungen für Menschen in den drei Großen Kreisstädten und Umgebung anbietet, richtet sich mit einem aktuellen Angebot speziell an Trauernde, die den Verlust eines erwachsenen Menschen beklagen und die ab Anfang Oktober in regelmäßigen Gruppen-Treffen Unterstützung finden können. Die Gründe für eine Teilnahme sind besonders während und nach der Pandemie-Zeit noch vielfältiger als ohnehin schon. Vielleicht erlebt man in den Zeiten der eingeschränkten sozialen Kontaktmöglichkeiten und fehlenden Veranstaltungen, den Verlust eines geliebten Menschen viel tiefer und schmerzhafter. Vielleicht konnte der Abschied beim Sterben, bei der Bestattung, im Familien- und Freundeskreis nicht oder nur unvollständig vollzogen werden.

Unter Berücksichtigung der aktuell geltenden Regeln bezüglich der Corona Pandemie begleiten zwei ausgebildete Trauerbegleiterinnen Kleingruppen mit jeweils vier Personen. Damit die Interessierten in den Räumlichkeiten der Ambulanten Hospizgruppe sich wohlfühlen, laden die Trauerbegleiterinnen Waltraud Bernhardt und Irène Passlick vor dem offiziellen Beginn jede*n Einzelne*n zu einem Vorgespräch in die „Wirkstatt“ der Gruppe ein. Deshalb ist eine frühzeitige telefonische Anmeldung erwünscht.

Die Gruppentreffen finden montags zu festgelegten Zeiten im Abstand von zwei bis vier Wochen über einen Zeitraum von etwa acht Monaten statt. Aus langjähriger Erfahrung wissen die Trauerbegleiterinnen, dass es etwas Mut braucht, den Kontakt aufzunehmen und sich auch auf andere Menschen und deren Trauer einzulassen. Die Erfahrungen zeigen aber auch, dass man sich in der Gruppe gegenseitig stützen und die unterschiedlichen Aspekte jeder einzelnen Trauer wahrnehmen kann – ein hilfreicher Prozess für jeden Betroffenen.

Neben den Trauergruppen sind Trauereinzelbegleitungen wie bisher jederzeit möglich. Auch dabei wird die Einhaltung der angeordneten Hygiene-Regeln befolgt. Telefonische Anmeldungen bis zum 5. September bei den Koordinatorinnen Silvia Böheim, Erna Erbe und Eva-Maria Neumann unter Telefon 07621 579 1042. Weitere Informationen unter www.hospizambulant.de

Mitgliederversammlung 2021

files/mv_2021.odt

Welthospiztag 2019: Vortragskonzert mit Chris Paul

Im Rahmen des Welthospiztages 2019 findet am 11.10.2019 ein öffentliches Vortragskonzert mit Chris Paul mit dem Titel: Kaleidoskop des Trauerns statt. Sie wird musikalisch begleitet von Udo Kamjunke. Einzelheiten entnehmen Sie bitte der Presse.

Initiativveranstaltung zur Umsetzung der “Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen” im Landkreis Lörrach

files/18_10_15_presseartikel_zur_charta_veranstaltung.pdf

Siehe auch Charta 2018

Trauernde Eltern – ein Angebot für Eltern, die um ein verstorbenes Kind trauern

Eine Anmeldung im Vorfeld ist erforderlich. Einzelbegleitungen sind jederzeit möglich.

Nähere Auskunft erteilt Frau W. Bernhardt, Tel.: 07624 989302

Info-Abende für neue Hospizhelfer
Ambulante Hospizgruppe sucht neue Mitarbeiter für Trauer- und Sterbebegleitung

Die Ambulante Hospizgruppe Grenzach-Wyhlen ist in Weil am Rhein, Lörrach, Grenzach-Wyhlen, Rheinfelden und Umgebung tätig. Es werden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gesucht, die sich in der Begleitung Schwerkranker und ihrer Angehörigen engagieren möchten.

Die Hospizgruppe Grenzach-Wyhlen trägt wesentliche Anteile der Kosten für die Ausbildung.

Weitere Informationen unter Telefon: 07621/ 579 1042 od. 0151 5582 1325

Trauer-Wege – ein Angebot der Ambulanten Hospizgruppe Grenzach-Wyhlen

Die nächste geschlossene Trauergruppe für Erwachsene, die um einen Menschen trauern und in dieser Lebensphase Unterstützung suchen, beginnt am 28. September 2019. Einzelbegleitungen sind jederzeit möglich.
Nähere Informationen unter Tel.: 07621/ 579 1042 oder info@hospizambulant.de

Kindertrauergruppe „ tapfere herzen“

Für Kinder, die aufgrund eines Todesfalles in der Familie im Umgang mit dem Verlust Unterstützung benötigen, gibt es die Trauergruppe „tapfere herzen“, ein kostenloses Angebot von Kinderland gGmbH Lörrach.

Nähere Auskunft:
Frau Mauch, Tel. 07621 – 163395-0; tapfereherzen@kinderland-loerrach.de

Trauercafe im Hospiz am Buck, Josef Rupp Weg 7 in Lörrach-Stetten

Hospiz am Buck Lörrach