Alles wirkliche Leben ist Begegnung

Martin Buber

Schwerkranke

Wie können wir Sie unterstützen?
Oft kommen Schwerkranke und ihre Angehörigen mit den Belastungen, die plötzlich auf sie zukommen, an ihre Grenzen.

Wir nehmen uns Zeit, zuzuhören, mit ihnen zu schweigen, Sorgen und Nöte zu teilen und Ängste auszuhalten, sofern sie dies wünschen. Angehörigen bieten wir unsere Unterstützung an – sei es, um ihnen zur Seite zu stehen, sei es, um ihnen etwas Freiraum zu ermöglichen.

In begrenztem Umfang können wir auch palliativ-medizinische Beratung anbieten.

Eva-Maria Neumann und Erna Erbe, Koordinatorinnen

Festnetz: 07621 579 1042
Mobil: 0151 558 21 325
info@hospizambulant.de

Angehörige und Kinder

Darf ich auch als Familienmitglied um Unterstützung bitten?
Ein wichtiger Teil unseres Angebotes ist die Beratung und Unterstützung der Familien, auch wenn Erkrankte selbst nicht begleitet werden möchten.

Die Pflege von Schwerkranken, die Auseinandersetzung mit dem nahenden Tod, Zukunftsängste und materielle Sorgen sind eine schwere Belastung. Wir können den Verlust nicht abwenden, aber durch Gespräche mit den Angehörigen Entlastung anbieten.

Für Kinder, die mit Krankheit, Tod und Sterben in der Familie oder ihrem sozialen Umfeld konfrontiert sind, haben wir in unserer Gruppe speziell ausgebildete Hospizmitarbeiterinnen.

Eva-Maria Neumann und Erna Erbe, Koordinatorinnen

Festnetz: 07621 579 1042
Mobil: 0151 558 21 325
info@hospizambulant.de

Trauernde

Welche Hilfe kann ich als Trauernder erfahren?
Wenn ein lieber Mensch verstorben ist, bricht häufig eine Welt zusammen. Der Trauernde erlebt sich in einem Chaos der Gefühle, haltlos und verloren.

In der Hospizgruppe haben wir speziell ausgebildete Trauerbegleiterinnen, die ein Stück mit Ihnen in Ihrer Trauer gehen, Ihnen zuhören und mit Ihnen reden.

Trauernde können sich gerne mit uns in Verbindung setzen.

Trauerbegleiterinnen
Christa Häfner, Waltraud Bernhardt, Irene Passlick
(nicht auf dem Foto: Ille Hanke)

Robert J. Weber und Karin Berndt

Trauerbegleiter “Tapfere Herzen”
Robert J. Weber und Karin Berndt

Trauergruppen

Manchmal kann es wohltuend sein, sich mit anderen Trauernden auszutauschen, zu erleben, dass man in seiner Trauer nicht alleine ist, dass es viele Wege geben darf. In einer Gruppe wird der Schmerz von anderen Teilnehmern mitgetragen, aber er muss auch ausgehalten werden.

Neben Einzelgesprächen, die jederzeit möglich sind, bieten wir unterschiedliche Trauergruppen an. Für die Teilnahme ist immer eine Voranmeldung erforderlich.
Alle Treffen finden in der Wirkstatt Hospiz in Grenzach-Wyhlen statt.

Gruppe Trauernde Eltern

Der Tod eines Kindes lässt uns verstummen. Hilflos und verzweifelt haben wir den Bezug zur Welt und unserer Zukunft verloren.

In unserer Gruppe TRAUERNDE ELTERN dürfen Sie sich angenommen und geschützt fühlen. Im Austausch mit anderen betroffenen Müttern und Vätern erleben Sie vielleicht erstmals, dass Sie in Ihrem Schmerz nicht allein sind.

Gruppe für Trauernde Erwachsene

Unser Gesprächskreis TRAUERWEGE ist für Menschen, die um Angehörige, Freunde oder Arbeitskollegen trauern. Im geschützten Rahmen einer Gruppe möchten wir Sie auf Ihrem ganz persönlichen Weg begleiten. Der Austausch mit anderen Trauernden kann helfen, Wege aus der Trauer zurück ins Leben zu entdecken.

Kindertrauergruppe „ tapfere herzen“

Für Kinder, in deren Familie ein Eltern- oder Geschwisterteil gestorben ist, gibt es in Kooperation mit Kinderland GmbH Lörrach eine Kindertrauergruppe. Sie wird von den ausgebildeten Kindertrauerbegleitern Karin Berndt und Robert J. Weber geleitet.
In der Gruppe erfahren die Kinder, dass sie in ihrer Trauer nicht alleine sind, da die anderen Kinder ein ähnliches Schicksal haben. Hier gibt es einen Raum außerhalb der Familie, in dem sie ihre Gefühle und Gedanken äußern können; hier müssen sie niemanden schonen.
Es wird ihnen bewusst, dass der Tod Teil unseres Lebens ist und Verlust und Trauer zum Leben dazu gehören.
Weil Kinder ihre Trauer nicht unbedingt in Worte fassen oder durch Weinen ausdrücken, bekommen sie hier vielfältige Ausdrucksmöglichkeiten im Spiel, durch kreatives Gestalten und Rituale. Dies stärkt sie, ihren eigenen Weg durch die Trauer zu finden.

Weiteres siehe unter Veranstaltungen

Beginn neuer Trauergruppen siehe unter Veranstaltungen.