Förderverein

Verein zur Förderung ambulanter Hospizarbeit e.V.

Seit seiner Gründung im Februar 2024 unterstützt der Förderverein ambulanter Hospizarbeit die Projekte der Ambulanten Hospizgruppe Dreiländereck. Er übernimmt einen Teil der Miete in der neuen Wirkstatt und hat dort auch die neue Küche und ein Whiteboard für Veranstaltungen, Vorträge und Sitzungen finanziert. 

Erfolgreiche Bilanz bei der Mitgliederversammlung 2026


Zwei Jahre nach seiner Gründung hat der Verein zur Förderung der ambulanten Hospizarbeit e.V. schon viel erreicht. Wie der Vorsitzende Ulrich May am Mittwoch, den 22. April 2026 in der Wirkstatt der Ambulanten Hospizgruppe Dreiländereck bei der Mitgliederversammlung berichtete, konnte die Mitgliederzahl seither mehr als verdoppelt werden. Die angestrebten Spendeneinnahmen wurden ebenfalls erzielt, so dass die Ambulante Hospizgruppe nach ihrem Umzug von Grenzach-Wyhlen nach Weil am Rhein in eine wesentlich größere „Wirkstatt“ als räumliche Zentrale für Gruppentreffen, Supervisionen, Trauerbegleitungen, das Trauercafé und andere Angebote mit der Hälfte der Miete unterstützt werden konnte. Und mit einer Website und einem Flyer wurden wichtige Mittel zur Kommunikation gestaltet.
Außerdem hatte der Förderverein mit seinem Netzwerk gute Angebote für die Anschaffung einer neuen Küche und eines Whiteboards in der neuen Wirkstatt ermöglicht und die Kosten dafür übernommen. Als Tagespräsident für die Neuwahlen wurde Tonio Paßlick als Vorsitzender der Ambulanten Hospizgruppe gewählt, der diese Gelegenheit nutzte, sich beim engagierten Vorstand des Fördervereins und allen Mitgliedern des Fördervereins für die finanzielle Unterstützung zu bedanken, ohne die der Umzug gar nicht möglich gewesen sei. Mit der Zusage, zunächst für die Dauer des Mietvertrages die hälftige Kostenübernahme zu gewährleisten, habe die Hospizgruppe auch Planungssicherheit. Ulrich May wiederum lobte die Ausstrahlung und das Engagement der Hospizgruppe mit ihrem verlässlichen Stamm an Aktiven, den Ausbildungen, um jährlich neue Aktive zu gewinnen und der Kreativität, mit der ein gesellschaftlich und sozial wichtiger Beitrag geleistet würde, um Menschen in schwierigsten Lebenssituationen eine niederschwellige, würdevolle Unterstützung zuteil werden zu lassen.
Paßlick nutzte die Neuwahlen auch, um allen Vorstandsmitgliedern persönlich zu danken. Einstimmig wurden Ulrich May als Vorsitzender, Heidi Thron als zweite Vorsitzende, Gilbert Rottmann als Schatzmeister und Anja Biechele-Wichert als Schriftführerin in ihren Ämtern bestätigt. Neues Vorstandsmitglied wurde ebenfalls nach einstimmer Wahl Renate Gruca aus Binzen, die als stellvertretende Schriftführerin auch organisatorische Aufgaben übernimmt.
Schatzmeister Gilbert Rottmann konnte in seinem Kassenbericht eine bessere Entwicklung darlegen als im Haushaltsplan angenommen worden war. Dazu beigetragen haben auch die beiden sehr erfolgreichen Benefizkonzerte mit Henry Uebel, Sandy und Freunden in der Ötlinger Kirche und mit dem Orchester „Music@Coeur“ in der Binzener Gemeindehalle nach Weihnachten. Kassenprüfer Peter Blubacher bescheinigte ihm eine einwandfreie Kassenführung. Damit konnte dem gesamten Vorstand einstimmig Entlastung erteilt werden.
Beim Ausblick kündigte der Binzener Altbürgermeister und Kreisrat Ulrich May als Vorsitzender zwei weitere Benefizkonzerte im Herbst an. Am 2. Mai fließt die Hälfte der Einnahmen eines Benefizkonzertes des Bläseroktetts „Flötenspektakel“ um 19 Uhr im Binzener Rathaussaal in die Spendenkasse des Fördervereins. Bei einem anschließenden Umtrunk konnten sich alle anwesenden Mitglieder mit dem Vorstand über weitere Ziele unterhalten. Weitere Infos unter www.foerderverein-hospizambulant.de.  

Der Kernvorstand
Der Kernvorstand

Der Kernvorstand des Vereins zur Förderung ambulanter Hospizarbeit mit dem Vorsitzenden der AHG Dreiländereck, Tonio Paßlick, bei der ersten Mitgliederversammlung. Von links Ulrich May, Heidi Thron, Gilbert Rottmann und Anja Biechele-Wichert 
Bild: Paßlick

Die Hospizmitarbeiter:innen verstehen sich damit als Wegbegleiter von schwerstkranken, sterbenden und trauernden Menschen. Sie sind in den drei großen Kreisstädten Lörrach, Rheinfelden und Weil am Rhein sowie den Gemeinden zwischen Eimeldingen, Grenzach-Wyhlen und Schwörstadt ehrenamtlich tätig und unterliegen der Schweigepflicht.

Die Finanzierung der ambulanten Hospizarbeit basiert auf Spenden für die Aus- und Weiterbildung der ehrenamtlichen Aktiven, für die „Wirkstatt“ in Weil am Rhein als Zentrum für Begleitungen, Weiterbildungen, Supervisionen der Aktiven, Trauergruppen, das Trauercafé oder weitere Veranstaltungen für betreute Einzelpersonen und Gruppen sowie öffentliche Veranstaltungen, Vorträge und das Büro der beiden hauptamtlichen Koordinatorinnen.

Dies erfordert eine gesellschaftliche, aktive und finanzielle Unterstützung. Durch eine Mitgliedschaft im Förderverein oder Spenden-Aktionen im Bekanntenkreis kann diese Arbeit nachhaltig in unserer Gesellschaft verankert werden.

Informationen beim Vorsitzenden des Fördervereins ambulanter Hospizarbeit e.V.